2010 bis heute: Von Tabletlösungen und Führungswechsel

Nachdem die Stämpfli AG ihren Austritt aus dem Arbeitgeberverband der grafischen Industrie bekannt gegeben hatte, wurde in Absprache mit der eigenen Arbeitnehmervertretung (ANV) und der Gewerkschaft syndicom ein neuer Firmenvertrag abgeschlossen. Mehr Informationen sind in der Medienmitteilung zu finden.

Die Stämpfli AG will sich zunehmend auf das Beratungs- und Projektgeschäft im Bereich der PIM-Systeme konzentrieren und dieses ausbauen. Per 1. Januar 2019 wurde deshalb die Stämpfli GmbH Bregenz, die PIM-Suite mediaSolution3 und das zugehörige Entwicklungsgeschäft an den bisherigen Geschäftsführer, Hansjörg Gutensohn, verkauft. Die Stämpfli GmbH hat den Namen Anfang März 2019 in «Goodson Softwaresolutions GmbH» geändert. Die beiden Firmen werden weiterhin im Rahmen eines Kooperationsvertrages zusammenarbeiten.

Die Avaloq Outline AG zieht Mitte Jahr bei Stämpfli am Berner Standort ein und errichtet neben den Standorten Winterthur und Bedano (TI) ein drittes, modernes Produktionszentrum mit Ink-jet-Rollendigitaldruck und Lettershop-Leistungen. Mit ihr entsteht eine Partnerschaft, ohne finanzielle Beteiligung – die beiden Firmen bleiben vollständig unabhängig voneinander.

Die Druckerei von Stämpfli investiert in eine neue 10-Farben-Offset-Druckmaschine und ersetzt damit ihre beiden älteren Bogenoffset-Druckmaschinen.

Aus wirtschaftlichen Gründen hat die Geschäftsleitung beschlossen, per 31. Dezember 2018 aus dem polnischen Markt auszusteigen und die Stämpfli Polska Sp. z o.o. aufzulösen.

Mitte Jahr startet die gesamte Gruppe schrittweise mit der Umstrukturierung zur «Netzwerkorganisation» (NWO) – eine selbst entwickelte Methode der agilen Unternehmensführung.

Die Buchbinderei von Stämpfli investiert in eine neue Klebebindemaschine.

Der «Hinkende Bot» feiert in diesem Jahr sein 300-Jahr-Jubiläum – es ist das älteste Verlagswerk überhaupt.

Der Zürcher Sitz der Stämpfli AG zieht vom World Trade Center nach Wallisellen-Zürich.

Stämpfli übernimmt im Februar die Abteilung Digitaldruck der Ziegler Druck AG in Winterthur mit allen neun Mitarbeitenden. Damit nimmt Stämpfli eine führende Rolle im Bereich personalisierte Drucksachen, Web-to-Print-Anwendungen und crossmediale Lösungen im Schweizer Markt ein.

«Kommunikation − Mensch zu Mensch»: Was bereits seit Langem in der Stämpfli Unternehmenskultur verankert ist, wird zum neuen offiziellen Claim der Stämpfli AG ernannt.

Mit der Lancierung der neuen responsiven Website in einer Single-Page-Anwendung präsentiert sich die Stämpfli AG auch online im neuen Erscheinungsbild.

Mit der Übernahme der asim GmbH in Bregenz ist Stämpfli ab Juni auch in Österreich vertreten. Die neue Tochter Stämpfli GmbH ist Expertin in integrierter Produktkommunikation für die gesamte DACH-Region.

Daniel Sinn übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung. Peter Stämpfli amtet weiterhin als Verwaltungsratspräsident.

Die Stämpfli Publikationen AG heisst neu Stämpfli AG.

Daniel Sinn

Die Leistungen der Stämpfli all media AG werden in die Stämpfli AG integriert.

Rudolf Stämpfli tritt nach acht Jahren als Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands zurück.

Konzeptionelle und gestalterische Leistungen werden neu in der Agentur Stämpfli Kommunikation zusammengefasst.

Der Sammelhefter Müller-Martini Primera E160 wird in Betrieb genommen. Er garantiert die Produktionssicherheit auch bei zeitkritischen Aufträgen.

Start des Projekts «Leitentscheide» mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, der Schulthess Juristische Medien AG sowie dem Stämpfli Verlag.

Erste Tabletlösungen werden für das iPad umgesetzt.

Der Stämpfli Verlag baut seinen Aktienanteil an Swisslex deutlich aus. Die auf dieser Plattform abrufbaren Inhalte nehmen kontinuierlich zu.

Anschaffung einer Kodak-Next-Press-Digitaldruckmaschine.

Stämpfli beteiligt sich an der marentxml GmbH und erweitert dadurch die Leistungen für XML-strukturierte Lösungen.

Eine neue Stämpfli Firmenwebsite geht online auf der Basis des CMS TYPO3.

Erste Magento-Shops werden realisiert.

Einführung eines Fehlermanagementsystems.

2000 bis 2009: Von Umzug und Expansion

Mit der Rollenoffsetmaschine manroland Rotoman werden neue Kapazitäten bei der Zeitschriftenproduktion geschaffen.

Mit myclimate als Partner führt Stämpfli die Möglichkeit des klimaneutralen Druckens ein.

Einführung des neuen CRM auf Basis von Microsoft Dynamics.

Stämpfli investiert insgesamt 14 Mio. Franken in den Standort Bern.

Erste operative Einführung eines Blätterkatalogs bei Kunden.

Fusion mit der nievergelt.pps ag und Ausbau des Standorts Zürich im World Trade Center.

Operative Einführung des Katalogsystems Stämpfli LayoutBox®  und des Web-Content-Management-Systems tecRacer.

Die Stämpfli Polska Sp. z o.o. wird am 1. Februar in Warschau gegründet.

Übernahme der nievergelt.pps ag in Zürich.

Web-Content-Management-System webEdition und Stämpfli FlexShop: erste operative Einführung bei Kunden.

Eröffnung unserer Niederlassung in Zürich.

Operative Einführung des Redaktionssystems Stämpfli EditorBox.

Gründung der Kraft all media GmbH & Co. KG für den Vertrieb in Deutschland.

Rückkauf der Beteiligung an der Stämpfli AG.

Stämpfli Publikationen AG zertifiziert ihr Risikomanagement nach der Norm ONR 49001 und erhält die FSC-Zertifizierung.

Operative Einführung des Stämpfli ActiveShop.

Umzug von der Hallerstrasse an die Wölflistrasse.

Inbetriebnahme der neuartigen Druckmaschine DICOweb.

Operative Einführung des Katalogsystems Stämpfli PublishBox®.

Lancierung von E-Produkten des Verlags.

Operative Einführung des Web-Content-Management-Systems iRacer.

Operative Einführung des Publikationssystems Stämpfli mediaSolution2®.

1990 bis 1999: Von Software und Digitaldruck

Der Stämpfli Verlag wird innerhalb der Stämpfli Holding selbstständig und geht eine Partnerschaft mit Reed Elsevier ein.

Das Informatikunternehmen Stämpfli all media wird ins Leben gerufen.

Einstieg in den digitalen Druck.

Erste Zertifizierung nach SN EN ISO 9002.

Übernahme der Software-Entwicklungsfirma CAP Solutions.

Die Druckvorstufe wird unter dem Motto Satz 90 neu organisiert.

1980 bis 1989: Von Filmsatz und Generationenwechsel

Rudolf Stämpfli und Peter Stämpfli treten an die Spitze des Unternehmens und gründen die Holdinggesellschaft Stämpfli Gruppe.

Peter Stämpfli Rudolf Stämpfli

Mit dem neuen Isys-Converter wird die Übernahme von Kundendaten erleichtert.

Die Rollenoffsetmaschine RotoMAN nimmt ihren Betrieb auf.

Das erste im Filmsatz hergestellte Kursbuch erscheint.

1970 bis 1979: Von Filmbelichtung und Buchstämpfli

Buchstämpfli nimmt seine Tätigkeit auf.

Die Digisetanlage wird installiert.

Ablösung des Computersystems IBM 1130 durch Univac 90/30 mit ersten Bildschirmen.

Gründung der Reihe Précis de droit Staempfli.

Einführung der Filmbelichtung.

1960 bis 1969: Von Hauszeitschrift und Offsetdruck

Die Umstellung von Buch- auf Offsetdruck beginnt.

Die Firma wird zur Aktiengesellschaft.

Die Schriftsetzerlehre wird erstmals auch Frauen angeboten.

Gründung der Reihe Stämpflis juristische Lehrbücher.

Die erste Bindestrasse wird installiert.

Die erste elektronische Datenverarbeitungsanlage wird in Betrieb genommen.

Die erste Nummer der Hauszeitschrift Marginalie wird herausgegeben.

Die Schweizerische Zeitschrift für Sozialversicherung und berufliche Vorsorge erscheint erstmals.

1900 bis 1959: Von Berner Kommentaren und globalen Veränderungen

Die Gebrüder Samuel Stämpfli und Jakob Stämpfli übernehmen die Leitung des Unternehmens.

Der Rotationsdruck hält Einzug.

In der Spedition löst ein Lastwagen das bisherige Pferdefuhrwerk ab.

Einführung der gemässigten Kleinschreibung in allen firmeneigenen Texten.

Übernahme der Zeitschrift des Bernischen Juristenvereins (ZBJV).

Mit einer kompletten Monotype-Satzanlage wird der Bleisatz maschinell hergestellt.

Der Aufbau einer maschinell gestützten Buchbinderei beginnt.

Der «Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht», später «Berner Kommentar», erscheint erstmals.

Rudolf und Wilhelm Stämpfli übernehmen die Leitung des Unternehmens.

Das offizielle Kursbuch der Schweiz erscheint.

Wilhelm Stämpfli tritt in die Firma ein, womit die Verlagstätigkeit ausgebaut wird.

Das erste Heft der «Abhandlung zum schweizerischen Recht» erscheint.

1599 bis 1900: Von hinkenden Boten und starken Frauen

Emma Stämpfli-Studer übernimmt nach dem Tod ihres Ehemanns Karl die Leitung der Druckerei.

Der Fahrplan «Conducteur» erscheint.

Gründung der Schweizerischen Zeitschrift für Strafrecht.

Erstmaliger Druck der Schweizerischen Feuerwehr-Zeitung.

Karl Stämpfli baut in der Länggasse ein neues Druckereigebäude, das im Laufe der Zeit etappenweise erweitert wird.

Karl Stämpfli kauft die Firma zurück.

Das Organ des Schweizerischen Alpen-Clubs wird erstmals gedruckt.

Zwei Jahre nach dem frühen Tod von Carl Samuel Stämpfli verkauft dessen Witwe, Luise Stämpfli-Gerwer, die Druckerei an den ehemaligen Staatsschreiber Gottlieb Hünerwadel.

Carl Samuel Stämpfli schafft als erster Drucker in Bern eine Schnellpresse an.

Übernahme der Geschäftsleitung durch Carl Samuel Stämpfli.

Ludwig Albrecht Haller übernimmt die Leitung als obrigkeitlicher Drucker.

Marie Albertine Stämpfli-Ernst erhält das Kalenderprivileg, zu denen der Hinkende Bot gehört, der heute noch alljährlich bei uns erscheint.

Nach Gottlieb Stämpflis frühem Tod führt seine Frau Marie Albertine Stämpfli-Ernst die Firma.

Gottlieb Stämpfli wird obrigkeitlicher Drucker.

Gründung der Hochobrigkeitlichen Druckerei an der Brunngasse durch den Staat Bern.

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